Sonder­anlage zur Prüfung

»Die Anforderung war eine parametrierbare Lösung um die Flexibilität der Anlage zu erhöhen.«

Einer der führenden deutschen Hersteller von Brillen benötigte für die Rohglas-Eingangskontrolle eine Anlage, auf der die Beschichtung von Brillengläser auf Zug, Druck und Abrieb getestet werden kann. Der Test ist teilweise in einer DIN/EN Norm spezifiziert.

Die Anforderung war eine parametrierbare Lösung um die Flexibilität der Anlage zu erhöhen. Deswegen wurde eine Dialogsteuerung notwendig. Zudem sollte die Anlage kompakt und geschlossen sein. Die Sicherheitstechnik war obligatorisch.

Hier sehen Sie die drei Testmöglichkeiten:

(von links nach rechts Abriebtest, Zugtest, Drucktest).


Abriebtest:

Zuerst wird das Glas mit Vakuum auf einer Gummilippe fixiert. Beim genormten Test führt ein Zylinder eine Hubbewegung aus, welche durch einstellbare Sensoren begrenzt wird. Die Druckkraft wird durch eine Spezialvorrichtung in einem Toleranzfeld von ± 1 Nm ausgeübt. Die Anzahl der Hübe kann mit der Siemens- Dialogsteuerung eingestellt werden.

Zugtest:

Beim vom Kunden zusätzlich zur Norm durchgeführte Test wird der Blocker mit dem Klebepad auf die beschichtet Fläche geklebt. Eine Zugfeder mit Permanentanzeige wird von einem Pneumatikzylinder angezogen. Die Abreiskraft ist auf der genormten Federwaage ablesbar.

Drucktest:

Das Glas wird in eine speziell angefertigte Vorrichtung auf einem genormten Prüfring eingelegt. Ein Pneumatikzylinder, der in Zusammenarbeit mit der geeichten Druckdose einen zuvor definierten Druck ausübt, drückt über den Messdorn auf das Brillenglas. Der maximal ausgeübte Druck, eventuell bis zum Bruch des Glases, kann in Newton an der Messdose abgelesen werden.

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